Im Februar war es so weit: bereits zum zweiten Mal machten wir uns zu einer Clubreise auf die Philippinen auf.
Wir, das waren vom SACT: Dieter, Christoph, Heidi, Frank und von unserem befreundeten Tauchclub aus Düren: Carola, Holger und Marc.
Per Rail & Fly reisten wir von Frankfurt aus mit kurzem Zwischenstop in Taipee (Taiwan) in Manila an. Von dort ging es im klimatisierten Bus bis Batangas und mit der Banka (einer landestypischen Schnellfähre) setzten wir über den Channel zur Nachbarinsel Mindoro über. Sofort nach dem Anlegen am Strand von Sabang stellte sich Urlaubsfeeling ein. Zahlreiche hilfreiche Geister der Tauchbasis des “Garden of Eden” übernahmen unseren Gepäcktransport während der Basisleiter Chris uns zu einem Begrüßungsdrink einlud.
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Der Ort Sabang liegt auf der Halbinsel Puerto Galera, die Teil der Insel Mindoro ist.
Das Resort trägt seinen paradisischen Namen zu recht – die Anlage gleicht einem tropischen Garten mit Palmen, Orchideeen und zahlreichen anderen exotischen Blumen. Geschickt in die Anlage integriert sind die Taucherbungalows, die teils auf Holzststeelen errichtet durch ihre landestypische Bauweise mit Strohdach und Bambusmöbeln zum Seele baumeln einladen.
Auch beim Tauchen kam nie Streß auf: die wie immer sehr gut organisierte Basis fuhr uns mit den Hartschalenbooten mit Taucherleiter in 5 bis max. 15 Minuten zu den zahlreichen schönen Tauchplätzen rund um SABANG. Besonderes Leckerli: einige tolle Drifttauchgänge, bei denen wir uns die stellenweise starke Strömung zum Freund machen konnten
Der Pazifik oder genauer gesagt das südchinesische Meer bieten auch dem erfahrenen Taucher eine Menge sehenswertes und noch nicht im Logbuch verzeichnetes. Kennzeichnend für diese Region sind die zahlreichen exotischen und bisweilen bizarren Unterwasserlebewesen.
Seepferdchen in verschiedenen Varianten, Mandarinfische, Fetzenfische, Anglerfische, Seeschlangen, eine unglaubliche Vielfalt an Nacktschnecken, Anemonen in allen Farben und Formen und farblich darauf abgestimmten Clownfische sowie ein Wald von Federsternen in allen Farben des Regenbogens. Aber auch Schwarmfisch und Schildkröten sind häufig zu anzutreffen. Gefehlt hat uns bei dieser Fahrt eigentlich nur unser spezieller Freund der Mimikrikrake.
Dieser kleine schwarzweis gebänderte Bursche ist ein wahrer Verwandlungskünstler, der sich z.B. wie auf Knopfdruck in einen Schlangeseestern verwandeln kann. Wer dies zum ersten Mal live erlebt glaubt zunächst er habe zu tief an der Stickstoffflasche genuckelt. Einfach faszinierend….
Am letzen Tag machten wir statt der ursprünglich geplanten 2 Tauchgänge nur noch einen und was glaubt Ihr haben die anderen auf diesem Tauchgang gefilmt…? Genau: unseren kleinen achtarmigen Freund. Man sollte sich halt keine einzige Gelegenheit zu Tauchen entgehen lassen
Ach ja – eine Tagestour mit der Shougarbabe, der basiseigenen Tauchbanka haben wir auch unternommen.
Der Ausflug führte uns zu einem wunderschönen fischreichen Steilriff, das zwischen Mindoro und Batangas gelegen ist – der Isla Verde. Das ich meinen Tauchanzug an der Basis liegen gelassen habe spielte dank der Wassertemperaturen um die 28° C gottlob keine große Rolle. Mittags enterten wir die nahegelegene Insel zu einem leckeren Barbecue und anschließendem Mittagsschläfchen unter Palmen.
Auch das nichttaucherische Rahmenprogramm kam nicht zu kurz: wir machten den Ort und die Halbinsel unsicher und einige von uns erkundeten das Inselinnere im Rahmen eines Tagesausflugs.
Viel zu schnell waren die 14 Tage vorbei – da Dieter und Marc für eine Rückkehr nicht bis nächstes Jahr warten möchten, haben sie sich kurzerhand für November erneut angemeldet…
Das war auch für mich sicher nicht das letzte Mal, dass ich dieses schöne Fleckchen Erde besuche.


























